Schutzausrüstung

Persönliche Schutzausrüstung – gut gekleidet für alle Einsätze

 

Brandeinsatz und technische Hilfe

- Helm mit Visier und Nackenschutz

- Flammschutzhaube

- Atemschutzmaske

- Pressluftatmer

- Handschuhe

- „schwere“ Einsatzjacke

- Feuerwehr-Haltegurt

- „schwere“ Einsatzhose

- Stiefel mit Stahlkappe

 

 

Um die Feuerwehrleute vor den Gefahren an der Einsatzstelle zu schützen, verfügt die Feuerwehr Dortmund über Bekleidung, die Schutz vor thermischen und mechanischen Einflüssen bietet. Die Reflektorstreifen sorgen für eine gute Erkennbarkeit in der Dunkelheit und im Straßenverkehr. Die Textilien sind so ausgelegt, dass sie 5 Minuten bei 250°C und im Notfall 10 Sekunden bei 800°C aushalten. Das Atemschutzgerät ermöglicht den Feuerwehrleuten das Arbeiten in verrauchten Bereichen und schützt sie vor den Atemgiften, die bei einem Brand entstehen. Die Pressluft reicht ca. für 30 Minuten. Mit dem Feuerwehr-Haltegurt kann ein Feuerwehrmann sich selbst oder andere sichern oder abseilen. Die Stiefel schützen ebenfalls vor thermischen und mechanischen Einflüssen und sind zum Teil auch säurebeständig. Helm und Visier schützen den Träger vor herabfallenden Trümmerteilen oder umherfliegenden Metallteilen bei Arbeiten mit der Hydraulikschere oder dem Trennschleifer. Die "12" auf dem Helm ermöglich es den Führungskräften, den Feuerwehrmann direkt seiner Einheit zuzuordnen. Der rote Punkt an der Helmfront kennzeichnet Atemschutzgeräteträger.

First Responder

- First-Responder-Overall

- Einmalhandschuhe

- Sicherheitsschuhe

- Helm (je nach Einsatzmeldung)

 

 

 

Die First-Responder tragen im Einsatz speziell für diese Aufgabe beschaffte Anzüge. Aus hygienischen Gründen wird bei First-Responder Einsätzen nicht die sonst übliche Einsatzkleidung getragen. Die Anzüge sind mit ihren Kniepolstern besonders für Tätigkeiten am Patienten ausgelegt. Die Einmalhandschuhe bewahren die Einsatzkräfte vor der möglichen Übertragung von Krankheiten und dem direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten.

Chemikalienschutzanzug

 

Körperschutzform 2

- Schützt vor gefährlichen Feststoffen und  Flüssigkeiten

Körperschutzform 3

- Schützt vor gefährlichen Feststoffen,  Flüssigkeiten und Gasen 

(siehe Bild)

 

 

 

Der Löschzug Aplerbeck ist eng im Dortmunder Gefahrgutkonzept integriert und fährt regelmäßig als Teil der Analytischen Task Force auch zu überörtlichen Einsätzen. Diese besondere Aufgabe macht es erforderlich für alle Lagen über spezielle Schutzkleidung zu verfügen. Auf den Einsatzfahrzeugen werden aus diesem Grund immer Anzüge mitgeführt die z.B. vor der Kontamination mit radioaktiven Partikeln oder chemischen Stoffen von Außen schützen. Zu den Anzügen wird wie im Brandeinsatz auch Atemschutz getragen.

Technische Hilfe (Unwetter)

 

Bei Arbeiten mit der Kettensäge:

- Schnittschutzhelm mit Gesichts- und Gehörschutz

 - „schwere“ Einsatzjacke

- Schnittschutzhose

- Stiefel mit Stahlkappe

 

Bei Hochwassereinsätzen:

- Helm mit Visier und Nackenschutz

- „schwere“ Einsatzjacke

- Wathose mit Stiefeln

 

 

Regelmäßig ist bei Unwettern ein Einsatz der Feuerwehr erforderlich, um Verkehrswege frei zu räumen oder um durch mit Regenwasser vollgelaufene Keller leer zu pumpen. Um in solchen Fällen den Einsatzkräften ein hohes Maß an Eigenschutz zu bieten, kann bei der Beseitigung von Unwetterschäden auf Schnittschutzhosen zurück gegriffen werden. Sollte die laufende Kettensäge die Hose beschädigen, zieht sich aus der Hose ein Kunststofffaden heraus, der sofort die Kettensäge bremst, so dass es nicht zu schweren Verletzungen kommt. Der Helm mit Visier und Nackenschutz schützt vor Holzspänen die beim Sägen entstehen. Um in überfluteten Tiefgaragen oder Kellern Pumpen in Stellung zu bringen, werden auf jedem Löschfahrzeug Wathosen mitgeführt. Wie Sie sich bei einem Unwetter richtig verhalten können, finden sie HIER.